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Project Scorpio – Noch mehr Leistung für noch mehr Geld? – E3 2017


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Neben der Nintendo Switch erscheint dieses Jahr noch eine weitere Konsole: Die Project Scorpio von Microsoft. Was wissen wir? Was können wir erwarten? Lohnt sich der Kauf?

Besser geht es wohl nicht – was wir schon alles wissen

Die Spielkonsole soll vor allem eines bieten: sehr viel Leistung. Bisher wissen wir schon einiges, mehr als zum Beispiel im Januar 2017, obwohl die High-End-Konsole erst zur E3 am 11. Juni um 23:00 Uhr deutscher Zeit offiziell vorgestellt werden soll. Speziell für Core-Gamer konzipiert wird die Project Scorpio, oder wie sie auch immer heißen wird, ziemlich teuer sein: ein Einführungspreis von mindestens 400 Euro sind zu erwarten, aufgrund der konsolenunüblichen Hardware, die verbaut ist. Ein kleiner Überblick darüber, was die Konsole alles leisten kann, zusammen genommen nennt dies Microsoft die Scorpio Engine:

Echtes 4K (auch bei Games)6 Teraflops8×2,3 GHz CPU-Taktung1 TB Festplattenspeicher
12GB GDDR5 Arbeitsspeicher326 GB/s SpeicherbandbreiteHDR für Games und Entertainment4K (UHD) auch für Blu-ray und DVD

Bisher steht der Name zwar noch nicht fest, doch laut einem aktuellen Eintrag seitens Microsoft in das europäische Markenverzeichnis EUIPO wurde ein Logo registriert, das ein graues S darstellt. Zudem wurde das Bild in den sogenannten Nizza-Klassen 9 und 28 eingestuft, das heißt, dass das Logo der Kategorie „Computerspielsoftware“ und „Videospielkonsolen“ zugeordnet ist. Umsonst wird das Microsoft wahrscheinlich nicht gemacht haben…

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Xbox One Scorpio DevKit (© Microsoft)

Bereits jetzt steht die Xbox One Scorpio allen Entwicklern zur Verfügung, die künftig auf dieser Plattform ihre Spiele veröffentlichen möchten. Dazu hat Microsoft ein sogenanntes DevKit verteilt, also eine Entwicklerversion, der das Innere der zukünftigen Handelsversion enthält, dafür aber ein anderes Gehäuse und Anschlüsse, die es den Entwicklern einfacher machen, ihre Spiele auf der neuen Plattform zu testen. Das Gehäuse ähnelt ziemlich stark der Xbox One S*, doch die Endversion wird wohl anders aussehen. Ob Microsoft vom Videorekorder-Design abweichen wird?

Zweifache Kühlung und Strom

Damit die Spielkonsole auch immer schon kühl bleibt, verwendet die Project Scorpio laut der offiziellen Produktseite eine „fortschrittliche Flüssigkühlung“ namens Vapor Chamber und ein „Turbo-Zentrifugalgebläse„, für dem Microsoft bisher noch kein Buzzword eingefallen ist. Bei der verbauten Grafikpower muss solch ein Komplex auf alle Fälle ausreichend gekühlt werden, das vergessen wohl aber einige Notebook-Hersteller, sodass man theoretisch auf der Unterseite manch eines solchen Laptops Spiegeleier zubereiten könnte. Hier ist Microsoft aber vorbildlich, wie schon bei der „Urkonsole“ Xbox One, ohne S und Scorpio, schon dort hat man kaum die Konsole gehört. Anders bei der Playstation 4, die meiner Meinung nach viel zu laut ist, naja.

Und damit die Konsole nicht die Stromrechnung explodieren lässt, verwendet sie die sogenannte, Achtung Buzzword, Hovis-Methode, die den Strom möglichst optimal verteilt, um so einige Watt sparen zu können.

Nur zwölf Gigabyte RAM, dafür alles kompatibel

Zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher sind im Kern der High-End-Konsole verbaut, laut Mike Ybarra vom Xbox-Team stehen den Entwicklern neun Gigabyte davon zur Verfügung, um so Spiele noch flüssiger darstellen zu lassen. Die restlichen Kapazitäten werden für das gesamte System benötigt, also zum Beispiel für das Dashboard.

Dank der Abwärtskompatibilität für Xbox One (Spiele und Zubehör) und Xbox 360 (Spiele) braucht man als bisheriger Xbox-Käufer keine allzu großen Ausgaben machen, um neue Games und Controller zu kaufen, dafür kostet die Konsole selbst ja mehr. Xbox One-Spiele, die nicht speziell für die Scorpio angepasst wurden, laufen trotzdem besser, da mehr Arbeitsspeicher verfügbar ist, der die Spiele weiter verbessert, so laut Tweet.

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Für wen ist die Project Scorpio geeignet?

Ganz anders als die Nintendo Switch, die auf lokalen Multiplayer und Casual setzt, ist die Xbox One Scorpio: Viel Leistung, wahrscheinlich für viel Geld. Wer auf bombastische Grafik setzt, sich über jeden zusätzlichen FPS freut und ein passendes Budget für eine solche Konsole besitzt, kann beherzt zur High-End-Spielkonsole greifen. Die beste Alternative wäre wohl ein Gaming-PC*, der allerdings schon mal zwischen 600 und 2000 Euro kosten kann, je nach dem, welche Grafikqualität man anstrebt. Oder man baut sich einfach einen ganzen PC selbst zusammen, dies kommt günstiger und man hat mehr Anpassungsmöglichkeiten.

Xbox One-Besitzer können zudem kräftig sparen, da nicht nur die Spiele und das Zubehör kompatibel sind, sondern es soll auch noch laut Microsoft eine Aktion geben, bei der man seine alte Xbox One (S) gegen die neue Project Scorpio eintauschen kann, so wie es GameStop bisher schon gemacht hat.

Vier Trailer – eine Aussage: Feel True Power

Microsoft hat auf dem hauseigenen Xbox-Youtube-Kanal vier Teaser hochgeladen, die die E3-Liveübertragung bewerben soll – und die Project Scorpio. Hier findest du alle:

Fazit mit Meinung

Die Konsole wird auf keinen Fall die bisherigen Platzhirsche Playstation 4 und Xbox One ablösen, sondern eher die Playstation 4 Pro. Sie wird zu teuer sein, um sie massentauglich zu machen. Ich glaube, der einzige Faktor, wovon der Erfolg der neuen Spielekonsole abhängt, ist der Preis. 300-500€ sind noch angemessen, doch über 700€ möchten, glaube ich, nicht wirklich viele ausgeben, denn in diesem Preissegment ist der PC eine zu große Konkurrenz. Die Xbox One (S) wird weiterhin für Microsoft die Hauptkonsole sein.

Genauere Infos gibt es auf der Xbox Pressekonferenz zur E3 2017, die live über die neue Mixer-Plattform übertragen wird. Einen Countdown und weitere Plattformen für die Übertragen findet man auf der offiziellen Xbox-Homepage.

Erscheinen wird die Konsole voraussichtlich zur Weihnachtszeit 2017.

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Über Heinz 35 Artikel
Ich bin begeisterter Gamer (PC und Xbox) und schreibe seit Mai 2015 an meinem eigenen Gaming-Blog. Ab Mitte September wurde der Blog unter neuem Namen und neuem Konzept wieder veröffentlicht. Am liebsten spiele ich Ego-Shooter, MOBAs und Open-World-Spiele.

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