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Das wohl langsamste Spiel der Welt, und trotzdem so spannend: Civilization 5 hat schon ein paar Jahre hinter sich, und zeigt dennoch, dass es immer noch gut ist!

Civ… was?

Der Name des Strategiespiels aus dem Hause Firaxis (bekannt von der Marke “Sid Meier’s”) lässt ahnen, dass es darum geht, seine eigene Zivilisation aufzubauen und möglichst lange am Leben zu halten. Dabei stehen einem eine Großzahl an verschiedenen historischen Staatsoberhäuptern zur Verfügung: Egal ob “Bismarck” der Deutschen, “Nebuchadnezzar II” der Babylonen oder “Queen Elisabeth” der Engländer: Alle versuchen sein eigenes Volk groß und stark zu machen.

Und das schöne: Die Aufgabe kann auch, ohne einen groß Krieg anzutreiben, bewältigt werden. So steht einem die Wahl offen, auch durch den Bau verschiedener Raketenteile einen

Cover des Spiels (© 2K Games)

Wissenschaftssieg zu erringen, die eigenen Sitten und Gebräuche anderen Kulturen anzueignen, um einen Kultursieg herbeizuführen. Oder man ist in politischer Hinsicht überzeugend, sodass man so einen Diplomationssieg anstrebt.

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Denn darum geht es: Die anderen Völker in welcher Weise auch immer in den Schatten zu stellen. Keine leichte Aufgabe, die viel Zeit kostet: Um ein Spiel in Civ 5 zu gewinnen, sollte man so um 20 bis, je nach “Schwierigkeitsgrad”, 50 Stunden einplanen. Alleine mag das ja noch gehen, da die KI berechnet wird, aber im Mehrspieler, wo jeder Spieler ewig überlegen muss, wird das ein wahres Geduldsspiel.

Immer noch unterhaltsam, trotz Nachfolger

Wer auf Action aus ist, greift lieber zu einem Ego-Shooter: Hier sind besonders strategische Fähigkeiten gefragt. Wer wie wild drauf los prügelt, um die Einheiten der Gegenspieler zu dezimieren, wird auf eher anspruchsvolleren Schwierigkeitsstufen schnell zusehen müssen, wie die Gegner nach und nach die eigene Zivilisation überschatten, damit rückt der Sieg wahrscheinlich in weite Ferne.

So ist es auch beim Nachfolger Civilization VI (6), der nicht nur grafisch, sondern auch technisch wie logisch aufpoliert. Trotzdem ist die KI, also der Computergegner, immer noch strohdoof. Naja. Zudem verpasst der Entwickler dem Spiel einen neuen Comic-Look, der das Spiel zwar nicht mehr so realistisch, aber anschaulicher darstellt.

Mehr als 6000 Jahre menschliche Zeitgeschichte in einem Spiel

Man beginnt im Jahre 4000 vor Christus mit der Gründung seiner eigenen Stadt. Als Startkapital hat man die erste Stadt, einen Späher, der besonders gut neue Territorien entdecken kann, sowie eine Hand voll Krieger, dessen Aufgabe wohl klar ist. Nach und nach trifft man die KI-Gegner an, die einem dann als Figur in einem eigenen Bildschirm
vorgestellt werden:

civilization 5 V harald blauzahn bluetooth gespräch
Im Gespräch mit Harald Blauzahn, Staatsoberhaupt von Dänemark (© 2K Games)

Die Karte ist aufgebaut wie ein Bienennest, nur dass die Warben durch weltliches Gelände ersetzt wurden: Je nach Kartentyp besteht die Karte aus mehr Land, bestehend aus Wüste, Gras oder Bergen, oder aus mehr Ozean. Wichtig sind vor allem die Ressourcen, die mittels der Einheit Handwerker zu Nahrungs- oder Goldproduzenten verwandelt werden. Natürlich nur, wenn diese sich innerhalb der eigenen Stadtgrenzen befinden, die sich mit der Zeit, je nach Kulturwert der Stadt, vergrößern. Faustregel ist das normale Maximum von drei Warben im Kreis um das Zentrum der Stadt, in dieser Reichweite kann auch Fläche mithilfe von Gold gekauft werden.

Später wird es ziemlich eng, wenn jede Nation seine vier oder fünf Städte besitzt. Also ist es wichtig, gleich am Anfang nicht zu viele Fehler zu machen, da ansonsten man Schwierigkeiten zum Ende des Spiels bekommt. Oder man entwickelt massenhaft Kriegseinheiten, und übernimmt die ganzen Städte der anderen.

Wissenschaft ist wirklich wichtig

Wer in der Technologieforschung hinten liegt, wird letztlich mit der Stärke seiner Zivilisation relativ schwach sein. Es ist wohl entscheidend, wessen Nation als erstes einen vollen Flugzeugträger besitzt, um eine feindliche Stadt zum Eigen zu machen.

Die Wissenschaft ist insofern interessant in diesem Spiel, da nicht nur weitere neue Ressourcen auf der Karte aufgedeckt werden, sondern auch Massenvernichtungsmittel wie Atombomben oder Atomraketen verfügbar werden. Nachteil: Atomarer Müll entsteht rund um die angegriffene Stadt, sodass “Handwerker” den sog. “Fallout” bereinigen müssen, das kostet Zeit in Form von Runden.

civ 5 V
Der Technologiebaum, ziemlich groß… (© civ-wiki.de)

Rundenstrategie lässt Zeit für kluge Züge

Da jede Nation nach einander an der Reihe ist, kann man sich ruhig Zeit lassen, und überlegen, wie man nun weiter agieren möchte. Diese Mechanik verleiht dem Spiel eine intensive Spieltiefe, die die Runden weitaus strategischer machen. Es geht also nicht um Schnelligkeit, sondern, besonders später, über die richtige Bewegung der Einheiten und den Überblick über die gesamte Karte.

Fazit: Preis pro Spielstunde: top!

Ich habe das Spiel letztens im [simple_tooltip content=’Amerikanischer Spiele- und Buchverkäufer, der zum Teil die Einnahmen an soziale Projekte spendet.’]Humble Bundle[/simple_tooltip] erstanden, der jedoch gerade vorüber ging. Trotzdem ist Civilization V/5 immer noch besonders günstig, und verspricht Spielspaß für um die 200 Stunden und mehr! Wer nach einer günstigen Alternative zu Civilization VI/6 sucht, spart beim Vorgänger über 20 Euro!

Ich kann das Strategiespiel wirklich jeden ans Herz liegen, der etwa etwas Muße hat, sich in das Spiel zu vertiefen, und Leuten wie mir, die noch ein Civilization gespielt haben. Auch der Nachfolger, der letztes Jahr erschien, ist, finde ich, noch ein kleinen bisschen besser!


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Deshalb ist Civilization V mein Spiel des Monats März 2017!

LG Heinz

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Ein Kommentar

Spiel des Monats März 2017: Civilization V – Rundenstrategie aus 2010!

  1. Kann dir nur voll und ganz zustimmen. Hatte zur Recherche meines Artikels über Sid Meyer nur kurz Civ5 anspielen wollen um etwas über die Neuerungen zum Vorgänger zu sagen. Letztendlich spielte ich über 100 Stunden nach Veröffentlichung meines Artikels 🙂

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