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Meine Meinung #1: Mikrotransaktionen in Vollpreis-Spielen

Mikrotransaktionen in Games ist immer ein leidiges Thema. Obwohl die Meinung relativ klar ist, möchte ich trotzdem das Thema neu aufrollen. Denn das Vertrauen sollte niemals durch die Gier des Herstellers verloren gehen…
Wenn Vertrauen durch Mikrotransaktionen verloren geht, dann hat der Hersteller ein Problem... Klick um zu Tweeten

Finanzierung ist gut. Vertrauen ist besser!

Die Budgets für AAA-Games erreichen immer wieder Rekordhöhen, diese hiesigen Ausgaben von mehreren Millionen US-Dollar müssen ja irgendwie beglichen werden. Es werden oft neue Monetarisierungs-Methoden eingesetzt, um am Ende des Tages viel Geld zu scheffeln. Doch diese Einnahmen entstehen auf Kosten des Vertrauens der Käufer.

Das Vertrauen ist aber das Wichtigste. Zweifelhafte Mikrotransaktions-Möglichkeiten, besonders bei Vollpreistiteln, werden von der Community meistens abgestraft. Beispiele dafür ist der überteuerte Season-Pass von Star Wars: Battlefront® (50€ für vier mehr oder weniger große DLCs, bei einem Spiel, welches von fast keinem nach 10 Monaten mehr gespielt wird), die fast 100 Addons für Payday 2 oder die Echtgeld-Währung in Assassin’s Creed.

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Gibt’s Alternativen… ja!

Möchte man unbedingt Mikrotransaktionen in Vollpreis-Titeln einbauen, dann kann man das auch geschickt machen. Im Gegensatz zum Vorgänger macht es Forza Motorsport 6 richtig: Spielt man, bekommt man Credits, und kann sich jedes Auto kaufen, was man möchte. Und man braucht nicht stundenlang fahren, um ein Auto kaufen zu können. Nach jedem Levelaufstieg darf man dann noch am “Glücksrad” drehen, und dann erhält man eine zufällige Belohnung (der Hauptgewinn ist etwa 1.000.000 Credits wert, also also ca. 10€, Chance 1:9).

Auch FIFA setzt auf ein zwar nicht so Nutzer-freundliches System, doch wenn man Ultimate Team richtig spielen möchte, braucht man nicht wirklich Geld ausgeben (für FIFA Points). Ähnlich ist es bei Blizzard’s Erfolgs-Shooter Overwatch, der anstatt auf Karten-Pakete auf Truhen setzt, die durch das Erspielen erworben werden können, als auch durch das Einzahlen von echtem Geld. Auch Starcraft 2 soll Mikrotransaktionen beinhalten, das werden wir ja mal sehen…

Hast du denn noch ein Vollpreis-Spiel (d.h. Kaufpreis UVP +50€), welches, wenn es extra durch Mikrotransaktionen o.ä. finanziert wird, auch nicht nervig oder aufdringlich ist? Schreibe doch unten ein Kommentar!

Die Meinung in einem Satz
Klare Meinung: Nein zu Mikrotransaktionen, außer sie ist völlig optional und wird zum Vertrauensbrecher!

LG Heinz

Über Heinz 37 Artikel
Ich bin begeisterter Gamer (PC und Xbox) und schreibe seit Mai 2015 an meinem eigenen Gaming-Blog. Ab Mitte September wurde der Blog unter neuem Namen und neuem Konzept wieder veröffentlicht. Am liebsten spiele ich Ego-Shooter, MOBAs und Open-World-Spiele.

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