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Mehr FPS und weniger ruckeln! Wie geht das? 5 Tipps!

Keiner mag ständiges ruckeln und niedrige FPS, nur weil der PC so lahm und alt ist. Deshalb liest du jetzt einige Tipps, wie du dein Gaming-Erlebnis weiter verbessern kannst!

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Tipp 1: Treiber aktualisieren

Diese Strategie ist zwar so einfach, trotzdem wird doch immer wieder vergessen: die Treiberaktualisierung. Ein Treiber ist ein kleines Programm, das dem Computer “erklärt”, wie eine Hardware zu funktionieren hat. Zum Glück leben wir in 2017, deshalb gibt es von den gängigen Herstellern, Nvidia und AMD, eigene Software, die den Treiber automatisch aktualisieren. Für AMD-Grafikkarten gibt es sie hier, für Nvidia-GPUs hier namens Geforce Experience. Nach einer kurzen Installation werden dann die alten Treiber automatisch mit den neuen Treibern, die aus dem Internet heruntergeladen werden, ausgetauscht.

nvidia geforce experience gpu treiber fps
Logo von Geforce Experience (© Nvidia)

Und schon erreicht man höhere Framezahlen in Spielen, doch meist reicht das leider noch nicht aus, falls man grafisch anspruchsvollere Games ruckelfrei bekommen möchte.

Tipp 2: Übertakten für mehr FPS

Hier sollte man jedoch vorsichtig sein, denn: Beim Übertakten läuft die Grafikkarte oder der Prozessor heiß, da ja mehr Leistung gefordert wird, als normalerweise. Das schadet der Lebenszeit einer solchen Hardware, bei zu langem und übermäßigen Übertakten können deshalb Defekte entstehen, die teuer werden können. Also: Alles auf eigene Gefahr! Ich persönlich empfehle kein Übertakten, aufgrund des Risikos.

Wer es trotzdem mal ausprobieren möchte, findet meist auf der Installations-CD des Bauteils des PCs eine Übertaktungssoftware des jeweiligen Herstellers, ansonsten hilft eine simple Google-Suche. Das beliebteste Übertaktungstool für die GPU ist MSI Afterburner. Hier einfach die Regler schrittweise nach oben regeln, schon können weitere, wertvolle FPS ergattert werden.

Tipp 3: Programme im Hintergrund schließen

Während des Spielens fällt es gar nicht groß auf, dass vielleicht Hintergrundprogramme ausgeführt werden, die einen mittelgroßen bis starken Einfluss auf die Leistung haben können.

Auch dies lässt sich vermeiden, indem man vor dem Start den Task-Manager öffnet (Windows: Rechtsklick auf Task-Leiste unten > Task-Manager, ggf. auf “Mehr Anzeigen” klicken | Mac: CMD + ALT + ESC drücken und auf “Programme sofort beenden” klicken) und diejenigen Programme schließt, die man gar nicht braucht. Auch so lassen sich die FPS-Zahlen enorm steigern. Eine andere Möglichkeit wäre noch in Windows 10 der “Game Mode”, der automatisch den Computer in einen sogenannten Spiele-Modus versetzt, möglich über das Drücken von der Windows-Taste und G im Spiel.

Noch ein kleiner Bonus-Tipp: Verwendet nicht Skype, da die beliebte Videochat-Software zwar nützlich ist, aber sehr viel Leistung benötigt, besser ist da Discord. Durch diesen Trick lassen sich schon bis zu 20 Frames per Second gut machen. Noch besser: Discord ist bisher absolut werbefrei.

Tipp 4: Grafikkarte aufrüsten

Wenn all die oben genannten Tipps nichts mehr bringen, dann sollte über eine Aufrüstung nachgedacht werden. Mit neuer und frischer Hardware bringt man seinen PC auf ein neues Level und verhindert damit ständiges Ruckeln in Spielen. Besonders in aktuellen Spielen, die viel Grafikpower brauchen, lohnt sich ein Kauf einer neuen Grafikkarte. Und diese gibt es schon preiswert, je nachdem, wie viel Leistung man möchte.

Preis-Leistung für unter 160€

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Gigabyte GTX 1050 Ti*

Für bereits unter 160€ bekommt man mit der Gigabyte GTX 1050 Ti* eine günstige Grafikkarte, die besonders im Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann.

Der Basischip dafür ist von Nvidia. Und die 4GB VRAM sind in dieser Preisklasse fast schon einzigartig. Zusammen mit einer leistungsstarken Lüftung kann ich diese GPU jedem empfehlen, der nicht gleich über 500€ ausgeben möchte.

Ordentliche Leistung für über 700€

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MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X

All diejenigen, die auch auf langer Sicht absolute Spitzenleistungen erwarten möchten, sollten zur MSI GTX 1080 Ti Gaming X* greifen, die allerdings mit über 700 Euro nur etwas für die wohlhabenderen Gamer ist. Dafür eignet sie sich perfekt für 4K und VR, besitzt einen 11GB großen VRAM und leistet mit 1544 MHz Grafik-Taktfrequenz so viel Leistung, dass über 60 FPS auch auf maximalen Grafikeinstellungen problemlos erreicht werden. Wer also viel Zeit mit Gaming verbringt, und deshalb auf viel Leistung setzt, kann guten Gewissens zu dieser High-End-GPU greifen. Etwas günstiger, und mit etwas geringerer Leistung ist die Palit GTX 1080 Super Jetstream 8GB*, die zwar ein paar FPS weniger bringt, aber trotzdem ordentlich Grafikpower besitzt.

Nicht zu vergessen ist, dass eine moderne Grafikkarte auch möglicherweise mehr Strom verbraucht, was ja erstmal kein Problem darstellt. Doch wer aufrüstet, hat vermutlich noch ein leistungsschwächeres Netzteil verbaut. Doch es sollten schon mindestens 550 Watt anliegen, damit alles gut mit Strom versorgt werden kann, empfohlen aufgrund der hohen Effizienz ist das REALPOWER RP-550 ECO Netzteil*, erhältlich für etwa 60 Euro.

Außerdem ist es sehr wichtig, dass genügend Platz im Gehäuse ist, damit die neue Grafikkarte oder das Netzteil hineinpasst.

Tipp 5: CPU aufrüsten

Je nach Spiel werden tatsächlich etwa mehr GPU oder CPU ausgelastet, also lohnt sich vielleicht auch, seinen Prozessor auf den neusten Stand zu bringen.

Preis-Leistung für etwa 120€

Prozessoren beginnen eigentlich erst in einer höheren Preiskategorie wirklich leistungsstark zu werden, besonders dann, wenn man spielt. Wer jedoch nicht so viel Geld ausgeben möchte, erhält mit einem Intel Core i3 7100* einen soliden CPU für seinen Computer. Wer noch etwas warten kann: im Juli/August 2017 erscheint von AMD der günstige CPU Ryzen 3, der im Punkt Preis-Leistung vor Intel liegen soll.

Aktuell, relativ günstig und leistungsstark: Ryzen 5 1600 für etwa 220€

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AMD Ryzen 5 1600

Das beste, was Gamer aktuell als CPU bekommen können, ist wohl der Ryzen 5 1600 von AMD. Durch die relativ risikoarme und einfache Übertaktung, sowie den sechs Kernen und zwölf Threads, macht es diesen Prozessor für etwa 220€ sehr attraktiv für Spieler.

Auch hier ist zu beachten, dass das eingebaute Mainboard mit der neuen Grafikkarte kompatibel ist. Wie auch bei der Grafikkarte sollte vor dem Kauf überprüft werden, ob das Netzteil eine passende Wattzahl hat, auch hier empfehle ich mindestens 550 Watt.

Fazit

Wer ganz ohne Investitionen seine Grafikleistung optimieren möchte, sollte seine Treiber aktualisieren, Hintergrundprogramme schließen und gegebenenfalls austauschen, oder zum Beispiel nur gelegentlich übertakten. Falls das alles nichts hilft, lohnt es sich, darüber zu überlegen, seine Grafikkarte oder seinen Prozessor durch ein neueres Modell auszutauschen, passende Produkte habe ich ja vorgeschlagen.

LG Heinz

Habt ihr Fragen bezüglich der Aufrüstung oder der Optimierung auf Software-Basis? Was für eine Hardware habt ihr?

Über Heinz 37 Artikel
Ich bin begeisterter Gamer (PC und Xbox) und schreibe seit Mai 2015 an meinem eigenen Gaming-Blog. Ab Mitte September wurde der Blog unter neuem Namen und neuem Konzept wieder veröffentlicht. Am liebsten spiele ich Ego-Shooter, MOBAs und Open-World-Spiele.

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