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Eindruck mit Meinung: Transport Fever

Gestern konnte ich also beginnen, den Nachfolger der großartigen Transportsimulation Train Fever, Transport Fever, zu spielen. Meine ersten Eindrücke siehst du hier, als einer der ersten!

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Ein würdiger Nachfolger?

Neben den ganzen Shootern, MOBAs und so ist ein Genre wirklich sehr interessant für mich: Transportsimulationen. Nach Transport Tycoon aus 1994 folgte dann OpenTTD 2004, daraufhin wollte “Cities in Motion” 2011 es in diesem Genre versuchen, eher vergeblich. Die Steuerung war schwierig, der Umfang zu gering. Da dachte sich Urban Games aus der Schweiz, wir müssen endlich einen wirklich würdigen Nachfolger zum legendären Transport Tycoon erschaffen, dieser nannte sich 2014 “Train Fever”.

Ich habe dieses Spiel wirklich sehr gern gespielt, auch die Community hat es geliebt, dies kann man an den zahlreichen guten bis sehr guten Kritiken der Käufer sehen (nicht auf Steam), und an der Vielzahl der Mods. Train Fever hat Personen-Züge, Güterverkehr (Zug und LKW) und Nahverkehr (Bus und Tram/Straßenbahn) vereint, zu einer sehr gut aussehendem 3D-Simulation, die auch von der GameStar mit 82 Punkten von 100 gewürdigt wurde. Meine Bewertung von 83 Punkten von 100 hatte den Grund der wiederholenden Hintergrundmusik und weiteren Details.

Doch kommen wir nun zum Nachfolger von Train Fever: Transport Fever soll den Vorgänger um ein ganzes Stück erweitern. Nun konnte ich gestern einige Stunden Zeit mit dem Spiel verbringen, habe das Tutorial geschafft, und ein freies Spiel begonnen. Hier kannst du nun meinen ersten Eindruck lesen, der eher positiv ist.

Neue Transportmittel und neues Layout

Das Spiel wirkt moderner und man kann sich besser durch die zahlreichen Layoutelemente durchklicken. Auf dem ersten Blick fallen die zwei neuen Transportmittel auf: Schiff und Flugzeug. Ich startete 1850, wo selbstverständlich noch keine Flugzeuge verfügbar waren. Doch die ersten Schiffe kamen zum Einsatz, um Rohöl zu transportieren, und Geld zu verdienen.

Denn das ist das große Ziel: Jeder Bewohner der Karte in Transport Fever soll nur noch mit den eigenen Verkehrsmitteln fahren, und die Anfangsschulden von 3 Millionen Euro/Spielgeld müssen so gut wie möglich refinanziert werden, und ein ordentlicher Gewinn soll dabei auch noch entstehen. Gar nicht so einfach, bei Pferdekutschen mit 20 km/h und Zügen, die mit 40 km/h höchstens 18 Personen transportieren können.

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Wie schnell die Zeit abläuft kann man selbst entscheiden. Möchte man die Zeit anhalten, kein Problem. Denn die begrenzten 200 Spieljahre, die man durch weitere technische Fortschritte mitverfolgt, sollten so gut wie möglich genutzt werden, damit man am Ende viel Geld auf seinem Konto nachweisen kann. Möchte man dennoch weiterspielen als bis 2050, dann kann man das tun, doch weitere Fortschritte in den Transportfahrzeugen werden nicht entstehen.

Einiges muss noch verbessert werden in Transport Fever

Ich habe die Beta-Version vom Entwickler erhalten (vielen Dank dafür an dieser Stelle!). Deshalb ist es ganz normal, dass noch einige Ungereimtheiten vorhanden sein können. Etwa einige Performanceprobleme: Wenn einmal im Monat die Fahrzeugkosten (Instanthaltung, Treibstoff etc.) vom Konto abgezogen werden, dann fallen die FPS (=Frames per Second) ganz schön stark in die Knie: Unter 10 FPS sind dann normal. Zudem könnten vielleicht noch einige Soundtracks ins Spiel integriert werden, denn nach 2 Stunden hat man bereits alles mindestens ein mal gehört (ist aber kein Muss). Außerdem ist manchmal nicht klar, wieso ein Zug wartet an einem Signal, ob der entgegenkommende Zug genug Freiraum hat, hier vielleicht, lieber Entwickler, noch etwas nachbessern und vielleicht visuell im Spiel dem Spieler erklären.

Zudem ist das Ausbauen von Straßen noch nicht überall möglich, wenn dieser Fall eintritt, dann wird immer “Fehler: hier kann man nicht ausbauen” oder so ähnlich angezeigt, obwohl es normalerweise problemlos möglich ist. Auch ist bei der zweiten Tutorial-Mission das große Vorschaubild im Ladebildschirm etwas unangebracht, wenn dort mehrere gleiche Personen zu sehen sind. Ansonsten ist das Spiel überraschend gut gefixt, gute Leistung!

Fazit

Wenn der Entwickler Urban Games noch einige Updates nachliefert, wird dieses Spiel eines der besten Simulationen dieses Jahres, wie in 2014. Vorbestellt kann das Spiel etwas per Download* (etwas günstiger) oder per Disk*. Transport Fever erscheint final am 8. November 2016 und wird nur für PC erhältlich sein. Ein ausführliches Review wird vorraussichtlich am Release-Tag folgen. Nach dem Release werden über die Community zahlreiche Mods verfügbar sein, die das Spiel sehr aufwerten, wie im Vorgänger.

LG Heinz

Über Heinz 37 Artikel
Ich bin begeisterter Gamer (PC und Xbox) und schreibe seit Mai 2015 an meinem eigenen Gaming-Blog. Ab Mitte September wurde der Blog unter neuem Namen und neuem Konzept wieder veröffentlicht. Am liebsten spiele ich Ego-Shooter, MOBAs und Open-World-Spiele.

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