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Betas sind das neue Ding: Anstatt stark eingeschränkte, zeitlich unbegrenzte Demo-Versionen zu veröffentlichen, gibt es heutzutage Beta-Tests, um sich einen Eindruck von einem Spiel machen zu können.

Das jüngste Beispiel für einen Beta-Test ist Ubisofts „For Honor“, ein mitteralterliches Nahkampf-Third-Person-“Actionspiel” für Xbox One, Playstation 4 und PC. Allgemein kann man bei Beta-Tests oft Teile des Spiels, selten sogar das gesamte Spiel, vorher testen, um sich ein Bild zu machen. Wichtig für die zukünftige Kaufentscheidung, denn Trailer und Entwickler können viel erzählen und das erschaffte Produkt toll darstellen lassen, das eigentliche Spiel ist so, wie es sein wird.

Betas sind fast fertig!

Und da wären wir beim nächsten Thema: Einige glauben immer noch: Betas sind noch nicht fertig, also wird es noch besser. Nein! Eine Beta-Version ist noch nicht fertig, aber viel wird nicht mehr bis zum Release verändert. Wie beim Erstellen eines Blogartikels… Die “Beta” ist dann bei einem Post erreicht, wenn man nach dem Schreiben das Ende des Artikels erreicht hat. Das letztendliche Korrigieren und Verbessern des Artikels wird dann, übertragen auf das Spiel, zwischen der Beta-Version und der Release-Version, also wie sie schließlich in den Ladentheken erhältlich sein wird, erfolgen.

Wer von dem Spiel nicht angetan ist, aber es eigentlich gut findet, sollte es nicht vorbestellen, sondern erst etwas abwarten, bis die Entwickler es weiter verbessert haben. Soweit zur Thematik mit der Beta-Version eines Spiels.

Betas haben für beide Seiten Vorteile... Klick um zu Tweeten

Vorteile für beide Seiten

Eine (Open-)Beta bedeutet für den Publisher und den Entwickler eines Spiels: Die Community kann es aktiv testen, und es können Stresstests durchgeführt werden, damit es in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung nicht zum einem Zusammenbruch der Online-Server kommt. Sehr wichtig ist, besonders für die Marketing-Abteilung des Publishers, der erste Punkt: Es ist Werbung. Kaufinteressente und Gamer, die von dem Spiel mal höchstens einen Trailer gesehen haben, können sich eine eigene Meinung zum Spiel bilden, und letztendlich entscheiden, ob sie es kaufen oder nicht. Ich finde diese Möglichkeit wirklich wichtig, weil so gern möchte man seine 60 bis 70 Euro für ein Spiel nicht so einfach aus dem Fenster herauswerfen.

So erfolgreich war die Beta vom letzten Battlefront

Für Solo-Kampagnen-Games sind Betas vielleicht nicht wirklich interessant, aber gerade Multiplayer-Spiele können von einer erfolgreichen Beta profitieren. Star Wars: Battlefront und Battlefield 1 erhielten beide eine Beta, an der sehr viele Spieler mitgemacht haben (inklusive mir), und es waren beide kommerziell sehr erfolgreiche Spiele. Trotz des wirklich sehr geringen Umfangs des Star Wars-Shooters kauften es viele, aber der Großteil wurde wohl enttäuscht…

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Eine andere Art des Vorabtestens eines Spiels sind die guten und alten Demos, wie es sie von einigen Einzelspielertiteln gibt, und Early Access, die wohl kritischste der drei genannten Möglichkeiten, einem breiten Publikum einen Eindruck zum Endprodukt zu geben.

Seien wir doch mal ehrlich: Auch wir Spieler profitieren von einer Beta enorm! Ein Spiel, das an seinem Release aufgrund von Online-Problemen und fehlendem Feedback schlecht ist, möchte doch keiner kaufen oder gar vorbestellen. Außerdem kann man ein Spiel anspielen, ohne dafür Geld in die Hand zu nehmen. Ich finde Betas jedenfalls gut, besser als Early Access, in den meisten Fällen…

Was hältst du von Betas? Schreib doch ein Kommentar!

LG Heinz

PS: Ich habe eine kleine Spendenaktion gestartet: Du schaust live auf meiner Seite einen Twitch-Stream, und ich werde durch die Werbeeinnahmen an eine Spendenorganisation Geld spenden. Mehr Infos hier: http://watch2donate.ga.

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Kategorien: Meine Meinung

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